Depression und Ängste

Wenn gravierende negative Gefühle über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben, sich die Betroffenen minderwertig und den Anforderungen des Lebens nicht mehr gewachsen fühlen, dann handelt es sich um den Zustand einer Depression. Antriebslosigkeit, niedergeschlagene Stimmung, Verlust von Freude, Interesse und Selbstwertgefühl – dies sind weitere Anzeichen einer Depression. Weiterhin können verminderte Konzentration, sowie Schlafstörungen und körperliche Beschwerden hinzukommen. Sowohl unser Hirnstoffwechsel, als auch die genetische Veranlagung und psychosoziale Faktoren können die Ursache für eine Depression sein. Oftmals sind belastende Ereignisse oder schwierige Lebensphasen die Auslöser. Die Verhaltenstherapie ermöglicht das Erlernen von
Bewältigungsstrategien. Dysfunktionale Verhaltensweisen und negative Denkmuster werden benannt und zum Positiven verändert.

Bei einer Phobie bezieht sich die Angst auf eine auf eine konkrete Situation. Angst vor Menschenmassen, freien Plätzen, Höhenangst gehören zum Beispiel dazu. Bei einer generalisierten Angststörung machen sich die Betroffenen extreme Sorgen um eine Vielzahl alltäglicher Gefahren. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, aber auch zu den sehr gut behandelbaren.